Info Cornern 14.9. 19 h

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Arrivati-Park (Bei schlechtem Wetter im Liz, Karolinenstraße 21)

luetzishare


Lützerath ist ein weiteres Dorf im Rheinland das für die Profite eines internationalen Großkonzerns (RWE) zerstört werden soll. Es sollen noch 650 Mio Tonnen Braunkohle verfeuert werden. Dies würde die Klimakatastrophe massiv anfachen! Wir setzen uns ein für Klimagerechtigkeit und lehnen uns auf gegen ein neokoloniales, zerstörerisches System das die Grundlagen des Lebens weltweit zerstört.

Auch aus Hamburg beteiligen sich Klimagerechtigkeitsgruppen an der Rodungs-verhinderungs-saison im Rheinland. Schließt euch uns an!


+++Infos+++Drinks+++nette Leute+++


Anti Atom Büro, chico mendes Hamburg, Ende Gelände Hamburg, gegenstrom, WilderWaldWilhelmsburg, U-Turn

Gegenstrom goes Lützi

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„Die 1,5°C Grenze verläuft vor Lützerath!“

  • Lützerath bleibt

Das kleine Dorf Lützerath im rheinischen Braunkohlegebiet NRWs rückt zunehmend in den Fokus der Klimagerechtigkeitsbewegung.

Die Gründe sind zahlreich: Lützerath steht beispielhaft für die zahlreichen Bewohner:innen der Region die gegen ihren Willen faktisch enteignet wurden um ihre Dörfer zu verstören um letztendlich Braunkohle für die Kraftwerke von RWE zu fördern. Auch Lützerath ist bereits teilweise zerstört, doch an einem Hof regt sich der Widerstand … dazu gleich mehr.

Ein weiterer Grund für die Aufmerksamkeit die Lützerath zukommt ist seine globale Bedeutung im Sinne der symbolträchtigen 1,5°C Grenze.
Das DIW hat im Auftrage von Initiativen eine Studie durchgeführt deren Ergebnis zeigt das der Tagebau nur bis kurz vor Lützerath ausgeweitet werden darf, um die Erderhitzung unter 1,5°C zu halten. Auch wenn wir davon überzeugt sind das die Vereinbarungen von Paris nicht ausreichend sind und zum Beispiel die historische Gerechtigkeitsdimension nicht ausreichend einbezogen wird. Nichtsdestotrotz entspricht die Grenze auch einigen Forderungen von Politiker:innen aus dem globalen Süden.

Zusammengefasst wird Lützerath vermutlich im kommeden Herbst und Winter der Ort der nächsten großen (klima)politischen Auseinadersetzung für die Klimagerechtigkeitsbewegung.

Bereits Ende September könnten Rohdungsarbeiten begonnen werden. Viele erwarten Anfang November dann den Versuch von RWE Lützerath entgültig zu verstören.

Wie bereits erwähnt regt sich dagegen Widerstand und wird rund um einen Hof organisiert, dessen Enteignung im November angedroht ist. Der Hof wird von zahlreichen Aktivistis genutzt um Strukturen zu errichten um eine Räumung zu erschweren. Dazu gehören natürlich auch Baumhäuser! Als die Idee aufkam das einzelne Städte mit ihren Zusammenhängen ein Baumhaus errichten könnten um dieses dann im Zeitraum der bevorstehenden Räumung abwechselnd zu bespielen, weiter zu verschönern und Netzwerke zu knüpfen, waren wir sofort Feuer und Flamme.

Mittlerweile gibt es bereits in Hamburg eine Vernetzung und den Beginn eines Baumhauses. Immer wieder werden Reisegruppen aus den verschiedenen Hamburger Zusammenhängen gestartet um gemeinsam in Lützerath am Baumhaus zu werkeln, andere Aktivistis kennenzulernen und weiter an einer Strategie für den Herbst zu feilen.

Wenn du Lust hast dich zu beteiligen und noch Anknüpfungspunkte suchst melde dich gerne bei uns! Es werden auch Veranstaltungen und Aktionen in Hamburg stattfinden und es gibt keine Voraussetzungen dich du erfüllen musst um zu helfen das Lützerath bleibt!

Statement der Klimagerechtigkeitsbewegung zum Jahrestag des Anschlags von Hanau

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„Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre
mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind.
Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen
geben.“
– Initiative 19. Februar Hanau

Der rassistische Anschlag in Hanau hat uns alle erschüttert: Ein Rassist hat neun Menschen
ermordet. Wir dürfen ihre Namen niemals vergessen: Ferhat Ünvar, Gökhan Gültekin, Hamza
Kurtović, Said Nasar el Hashemi, Mercedes Kierparcz, Sedat Gürbüz, Kalojan Welkow, Vili Vioren
Pâon, Fatih Saraçoglu.

Doch wir hätten nicht überrascht sein dürfen. Nach der Selbstenttarnung des NSU. Nach dem Mord
an Walter Lübcke. Nach dem Terroranschlag in Halle nur wenige Monate zuvor. Der Attentäter von
Hanau war getrieben von der gleichen rassistische Ideologie, dem gleichen Verschwörungswahn
wie viel zu viele andere in diesem Land. Die genauen Verstrickungen von Polizei,
Verfassungsschutz und Neonazi-Strukturen in die Tat sind noch viel zu wenig aufgeklärt. Klar ist
aber schon jetzt: rassistische Razzien in Shisha-Bars, Hetze gegen „Clan-Kriminalität“ und
„besorgte Bürger“, die auf Demos zusammen mit Nazis laufen haben dem Attentäter den Weg
bereitet. Das Problem sind nicht „nur“ ein paar bewaffnete Neonazis oder „Einzeltäter“. Tobias R.
konnte in Hanau neun Menschen erschießen, weil wir ein gesamtgesellschaftliches
Rassismusproblem haben.

„Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen“: Das fordert die Initiative 19. Februar
Hanau. Wir als Bewegung für Klimagerechtigkeit schließen uns dieser Forderung an. Wir sind
solidarisch mit den Angehörigen der Ermordeten und mit allen Menschen, die von Rassismus
betroffen sind. Es sind ihre Stimmen, die am 19. Februar aus Lautsprechern im ganzen Land
schallen werden. Wo rechter Hass, Verschwörungsideologie und Terror sich ausbreiten, sich vom
„Verfassungsschutz“ bis in den Bundestag ziehen, da gibt es keine neutrale Position. Wir müssen
uns entscheiden: Faschismus oder Antifaschismus.

Wenn wir für Klimagerechtigkeit protestieren, dann bedeutet das: historische Verantwortung
anerkennen, aktuellen Ungerechtigkeiten entgegentreten, kämpfen für eine Zukunft mit
Bewegungsfreiheit, Menschenrechten und sicherem Zuhause für alle. Als Klima-Aktivist*innen
sind wir Teil einer Gesellschaft, die Rassismus und Antisemitismus tagtäglich reproduziert, und
darin müssen wir uns positionieren. Wir sehen es deshalb als Aufgabe der ganzen Klimabewegung
an, das Bündnis „Initiative 19. Februar Hanau“ zu unterstützen sowie die Migrantifa-Bewegung und
die vielen anderen Gruppen und Initiativen in ihrem Kampf gegen rassistischen Terror,
Polizeigewalt und Nazi-Netzwerke.

Wir rufen Euch deshalb auf: Geht am 19. Februar zu einer der dezentralen Kundgebungen in Eurer
Stadt – wenn es noch keine gibt, dann hört Euch um und schaut, ob ihr selbst eine organisieren
könnt! Unterstützt dabei migrantische Selbstorganisierungen und Antira-Gruppen, seid solidarisch
und behutsam, denn es ist ihr Tag. Achtet auf Abstand und Maske – und gedenkt der Toten von
Hanau. Aber bleibt nicht beim Gedenken. Steht auf, wenn ihr Rassismus, Antisemitismus oder
andere Formen von Diskriminierung erlebt. Geht auf die Straße gegen Neonazis,
Coronaleugner*innen, die AfD und Rassismus überall. Denn Klimagerechtigkeit geht nur
antifaschistisch!

 

VERANSTALTUNGEN IN HAMBURG:

•    am 14.02. den Berichte und Forderungen der Angehörigen in Hanau über Livestream online oder nachmittags beim Park Fiction im Rahmen einer öffentlichen Gedenk-Veranstaltung zuhören

•    am 19.2.  17 Uhr Gedenk-Kundgebung/en:
Genauere Zeiten und Orte (je nach Infektionsschutz-Vorgaben) zu für die Veranstaltungen am 14. Und 19.2. zu finden unter: www.hamburgnachhanau.noblogs.org

Außerdem könnt ihr die Initiative für einen Gedenkort hier finanziell unterstützen:
https://www.betterplace.org/

Film “Radical Resilience“

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Dienstag, 13. Oktober um 19 Uhr

Centro Sociale (Saal) – Sternstraße 2, 20357 Hamburg

Widerständig sein und bleiben – ein Film über den Umgang mit Burnout in sozialen Bewegungen. Anschließend Gespräch mit den anwesenden Filmemacher*innen.

Eintritt frei. Bitte Corona-bedingt Maske und Email-Adresse mitbringen.

Trailer: https://radicalresilience.noblogs.org/de/about/trailer/

Text von der Film-Website:

„Radical Resilience ist ein Filmprojekt von Aktivist*innen, für Aktivist*innen (und alle die sich in sozialen oder Umweltbewegungen engagieren).
Das Muster scheint in vielen Bewegungen/Kämpfen dasselbe zu sein: Menschen sind von Situationen überfordert und/oder muten sich über längere Zeiträume zu viel zu. Die Folgen sind Traumata oder Burnout, und in Folge dessen oftmals ein Rückzug vom politischen Aktivismus. Der menschliche Verlust, aber auch der Verlust an Wissen und Erfahrung, schwächt die Bewegungen. Wieso verlassen so viele Menschen unsere Bewegungen? Welche persönlichen Faktoren tragen dazu bei, und was ist unseren Gruppendynamiken geschuldet? Wie wiederholen wir Mechanismen der Gesellschaft die wir verändern wollen in unseren politischen Gruppen? Was kann uns helfen widerstandsfähiger zu werden? Wie können wir diversere Bewegungen aufbauen und tiefergehenden Wandel bewirken?
Im Film sprechen Menschen aus verschiedenen Kontexten über ihre Erfahrungen mit Burnout, wie es sich angefühlt hat, was die Ursachen waren, und was wir als Individuum und als Gruppe tun können, um zu heilen oder vorzubeugen.“

 

Gegenstrom Hamburg: Rückblick 2019 bis Sommer 2020

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Im vorherigen Jahr 2019 geschah sehr viel in der weltweiten Klima(gerechtigkeits)bewegung, auch hierzulande. Neu hinzugekommene Akteur*innen wie u.a. Fridays For Future, Extinction Rebellion, Free The Soil, Sand im Getriebe, deCOALonize Europe haben hier mit dafür gesorgt, dass immerhin einige Aspekte der umfassenden öko-sozialen Zerstörungen und der damit verbundenen Ungerechtigkeiten in der Debatte des gesellschaftlichen Mainstreams angekommen sind.
Auch schon länger aktive Gruppen haben 2019 sehr viel gewuppt. Wobei wir es dann allerdings leider nicht mehr geschafft haben, unsere verschiedenen Aktivitäten zwischendurch auch noch einigermassen angemessen auszuwerten, geschweige denn auf unserer Website zu dokumentieren. Das möchten wir versuchen nachfolgend zumindest kurz in groben Zügen nachzuholen. (mehr …)

Redebeitrag: Feminism for Climate Justice

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Hallo, schön, dass ihr alle hier seid, und danke, dass ich hier sprechen darf. Ich bin Gegenstrom Hamburg, und
wir haben als Klimagerechtigkeitsgruppe für diese Demo heute mobilisiert, weil wir es für enorm wichtig halten, unsere Kämpfe für eine geschlechtergerechte und eine klimagerechte Gesellschaft zusammen zu denken und zu führen.

Dafür ist es wesentlich, zu verstehen, dass sowohl die Ausbeutung von Frauen bzw. FLINTs, kolonialrassistische
Unterdrückung, die bis heute wirkt, und die Produktion der Klimakrise eine entscheidende gemeinsame Ursache
haben: den patriarchalen Kapitalismus.

Der Kapitalismus, wie er sich in den letzten fünf Jahrhunderten herausgebildet hat, könnte ohne die diversen Formen der Ausbeutung nicht funktionieren. Diese Ausbeutung funktioniert nur, solange wir uns gegeneinander ausspielen lassen. Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Sexismus, um sie in uns selbst zu überwinden, ist daher ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Befreiung, weil sie ermöglicht, dass wir einander näher kommen. Und uns verbünden.

Von der Klimakrise sind FLINT in besonderem Maße betroffen, weil sie in den meisten Gesellschaften benachteiligt
werden. FLINT und Menschen mit geringem Einkommen, ohne Versicherungen und mit weniger gesellschaftlicher
Absicherung treffen Extremwetterereignisse ungleich härter, als die gutsituierte Mittelschicht. Die Gebiete, in denen
sie leben, sind Stürmen, Fluten, aber auch Schadstoffbelastungen häufig stärker ausgesetzt. FLINT haben den
Klimawandel dabei in wesentlich geringerem Maße zu verantworten, und dürfen nur wenig Teil haben an den
politischen Prozessen, bei denen über den Umgang mit der Klimakrise entschieden wird.

Trotzdem wird ein großer Teil der Bewegungen für Umwelt- und Klimagerechtigkeit weltweit von Frauen angeführt:
Sei es gegen Kohleabbau, Waldrodungen, Pipeline-Baus. FLINT haben trotz Jahrhunderte andauernder Auseinandersetzungen und Kämpfe für ihr Existenzrecht nicht aufgegeben. Dass ich hier sprechen kann, als Frau,
haben andere für mich und uns alle erkämpft. Das feiern wir heute und das sollten wir, die Klimagerechtigkeitsbewegung, uns besonders zu Herzen nehmen.

Denn wir neigen dazu, das Bild einer Apokalypse am Horizont zu zeichnen – Was passieren wird, wenn wir es nicht schaffen, den Klimawandel einzudämmen – von Verhindern können wir leider nicht mehr Sprechen. Die Klimakrise ist längst ein Problem von heute, nicht von morgen. Und bei all der Dringlichkeit, die es braucht, um einen möglichst großen Teil unser aller Lebensgrundlagen zu bewahren, dürfen wir nicht vergessen, dass es um einen größeren Wandel geht. Einen, für den FLINT schon seit Jahrhunderten kämpfen. Ein Wandel hin zu einer gerechten und selbstbestimmten Gesellschaft.

Wenn wir die Apokalypse am Horizont zeichnen, machen wir damit ein Stück weit unsichtbar, dass die Realität für
viele Menschen schon heute zur Apokalypse gemacht wird. Dass weltweit Millionen Menschen ausgebeutet und
unterdrückt werden, damit Konzerne Profite machen können. Auch das ist kein Problem von morgen.
Doch schon seit es Unterdrückung und Ausbeutung gibt, gibt es Menschen, die sich dagegen wehren, in deren
Fußstapfen wir treten und aus deren Erfahrungen wir lernen können.

Die Apokalypse am Horizont macht auch unsichtbar, dass wir trotz der Klimakrise für eine Welt kämpfen können, die besser ist, als die heutige. Das bedeutet nicht, dass wir uns jetzt Zeit lassen können – aber, dass wir aufpassen müssen, in der Eile nicht auf Scheinlösungen hereinzufallen, die letztlich wieder nur wenigen nützen. Es geht nicht darum, mehr Frauen in die Chef-Etagen zu lassen, sondern die Chef-Etagen selbst abzuschaffen. Es geht darum, allen Menschen Zugang zu den Entscheidungsprozessen zu ermöglichen, von denen sie betroffen sind.

Es geht nicht nur darum, die Netto-Emissionen zu senken, sondern eine Gesellschaft aufzubauen, in der Ausbeutung
von Mitmenschen und Mitwelt Geschichte ist.

Es geht nicht darum, den Wirtschaftswachstumskuchen weiter wachsen zu lassen, damit auch ein paar Krümel nach
unten fallen – es geht darum den Kuchen in gerechte Stücke zu teilen. Es geht darum, eine solidarische Gesellschaft
aufzubauen, Verantwortung für die begangenen Verbrechen und Grausamkeiten zu übernehmen. Das bedeutet auch,
die Menschen willkommen zu heißen, deren Zuhause durch den Klimawandel, die Machenschaften von Konzernen und
wachstumsorientierter Regierungen zerstört wurden und werden. Es geht darum, solidarische Beziehungen zu
entwickeln, aufrichtig zu zeigen, dass wir füreinander wichtig sind.

Wir wurden alle nicht gefragt, ob wir gerne in eine ausbeuterische Welt geboren werden wollen. Doch das befreit uns
nicht von der Verantwortung und es beendet nicht unsere Sehnsucht, die Welt zu schaffen, in der Platz für alle ist.

Lasst uns den patriarchalen Kapitalismus als eine Phase betrachten. Er ist kein Naturgesetz! Wir können ihm Widerstand entgegen setzen, wir können mithelfen ihn umzuwerfen und durch eine solidarische gesellschaftliche Lebensweise zu ersetzen – wenn wir bereit sind, voneinander und miteinander zu lernen, was Freiheit, Selbstbestimmung, Kooperation und Freundschaftlichkeit wirklich bedeuten.

8. März! Feministische Solidarität und Klimagerechtigkeit gehören zusammen

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Aufruf zum Klimagerechtigkeitsblock bei der 8M-Demonstration Hamburg 8. März 2020

Am 8.März 2020 werden weltweit Frauen, Lesben, Non-Binarys, Trans- und Interpersonen (FLINT*) auf die Straße gehen, um für ihr und unser aller Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Solidarität, frei von Unterdrückung und Ausbeutung zu streiten und zu streiken. Auch in Hamburg wird es vom 6.-8. März zahlreiche Aktionen geben.

Mit einem Klimagerechtigkeitsblock auf der Demo des Hamburger 8M-Bündnisses wollen wir die Verknüpfung von Klimakrise und geschlechtsbezogener Ausbeutung sichtbar machen – und den Moment nutzen, um als Klimagerechtigkeits- und feministische Bewegungen näher zusammen zu wachsen. Wir laden alle FLINT* herzlich zur Teilnahme im Klimagerechtigkeits-Block ein!

(mehr …)

5.03. Gemeinsam gegen die Tierindustrie – Infoabend zu Massenaktion und Camp im Juni

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am Donnerstag, 5. März um 19h
Ort: „Linker Laden“, Kleiner Schäferkamp 46, 20357 Hamburg,
im Rahmen von „Bechern gegen Baggern“, Solikneipe für Klimagerechtigkeit

Die industrielle Tierhaltung beutet nicht nur zahlreiche Tiere aus,
sondern trägt auch enorm zur Zerstörung des Planeten bei. Durch denAnbau von Tierfutter im globalen Süden werden Kleinbäuer*innen verdrängt
und das Hungerproblem verschärft. In deutschen Schlachtereien herrschen
brutale Zustände und Arbeiter*innen aus Südost-Europa leiden unter
fatalen Arbeitsbedingungen.

Das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ möchte all dies nicht
länger hinnehmen und ruft zu einer Aktion des massenhaften zivilen
Ungehorsams auf. Vom 13. - 20. Juni 2020 wird es in Niedersachsen ein
Protestcamp geben, von dem aus die PHW-Gruppe blockiert werden soll. Die
PHW-Gruppe ist einer der wichtigsten Akteure der deutschen
Tierindustrie, zu ihr zählen z.B. die Marken „Wiesenhof“ und
„Bruzzzler“. Falls auch ihr etwas gegen die Tierindustrie unternehmen
wollt, seid ihr herzlich zu dem im Juni 2020 stattfindenden Camp eingeladen.

Bei der Veranstaltung werden wir die Kritik an PHW und der industriellen
Tierhaltung formulieren und weitere Informationen zur geplanten Aktion
mitteilen. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. So kann sich jede
Person – ob mit oder ohne aktivistischer Vorerfahrung – ein Bild von der
Aktion machen und wir können im Juni 2020 alle gemeinsam PHW ade sagen.

Weitere Informationen findet ihr auf
www.gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de

Wir freuen uns auf euch!

Atomausstieg & Kohleausstieg – Anti-Atom-Büro Hamburg goes „Bechern gegen Baggern“

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am Donnerstag, 6. Februar um 19h Ort: „Linker Laden“, Kleiner Schäferkamp 46, 20357 Hamburg, im Rahmen von „Bechern gegen Baggern“, Solikneipe für Klimagerechtigkeit

Da bahnt sich was an!

Allenthalben wird jetzt wieder vom Ausstieg gesprochen, aus der Braunkohle, aus der Steinkohle, aus der Atomenergie.

Doch was ist von diesen dicken Worten aka „epochaler Entscheidung“ zu halten?

Am Beispiel des sog. Atomausstieg zeichnet das Anti-Atom-Büro Hamburg  die innere Logik dieser Ausstiegsszenarien nach und blickt aus einer Bewegungsperspektive auf die Halbwertzeit solcher Versprechen.

An welchen Stellen kann die Erfahrung aus dem Atomausstieg übertragen werden, und wo unterscheiden sich die beiden Themen zu sehr.

Und welche Rolle spielt dabei fossiles Denken?

Mehr Infos & Kontakt:

https://aabhh.noblogs.org/

aabbuero(at)nadir.org