Gefangenen-Schreibwerkstatt

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Zur Zeit sitzen 4 Menschen aus dem Hambi-Umfeld im Gefängnis oder U-Haft: 1 Mensch wurde wegen Trommeln zu 9 Monaten Haft verurteilt und sitzt noch bis Weihnachten, 1 Mensch war bereits in UHaft und jetzt wurden während der Baumhausräumungen 2 weitere Menschen in Uhaft gesteckt: Vorwurf: gemeinschaftlicher Widerstand, weil sie sich gemeinsam anketteten.

Lasst uns den Menschen im Knast zeigen, dass wir sie nicht vergessen und einen gemeinsamen Kampf führen. Am kommenden Freitag (28.9) wollen wir daher zwischen 17 und 20h im Centro Sociale im Kubus gemeinsam Briefe an sie (und gerne auch andere Gefangene) schreiben.

Wir bringen Briefumschläge, Briefmarken und verschiedene Materialien mit um sich auch kreativ auszuleben, bringt aber gern noch andere Sachen mit – Gedichte, Bilder, Songtexte, Aufkleber, Glitzer, Postkarten …

Wir werden uns auch gemeinsam darüber austauschen, was ihr besser nicht schreibt und was ihr machen könnt, wenn ihr nicht wisst was ihr schreiben sollt. Habt also keine Scheu, auch wenn es das erste mal ist und ihr keine*n der Inhaftierten kennt.

Wer schon vorher Briefe schreiben möchte: Infos und Adressen gibts beim ABC-Rheinland:

https://abcrhineland.blackblogs.org/

Lesung Poltisch aktiv sein und bleiben

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Timo Luthmann liest aus seinem Handbuch für nachhaltigen Aktivismus am

Freitag, 5.10.
19h
GoMokry (Mokrystraße 1)

Die politischen und persönlichen Herausforderungen nehmen für engagierte Menschen stetig zu. Wie können wir – ohne auszubrennen – mit diesen Umständen sinnvoll umgehen? Was macht Aktivist*innen sowie soziale Bewegungen widerstandsfähiger, kreativer und erfolgreicher? Wie sieht es mit der feinen Balance zwischen individueller elbstverwirklichung und kollektiver Befreiung aus?

In der Lesung aus dem neuen Buch “Politisch aktiv sein und bleiben” geht der Autor, Timo Luthmann, auf diese Fragen ein und stellt das Konzept des Nachhaltigen Aktivismus vor. Dabei werden Ausschnitte vorgetragen und mit kleinen Übungen kombiniert.

Ziel ist die Reflexion der eigenen politischen Praxis und die Entwicklung hilfreicher Strategien zur individuellen Selbstentfaltung und der kollektiven Befreiung.

FREE THE SOIL – Kampagne gegen industrielle Landwirtschaft – Vortrag und Diskussion am 6. September

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FREE THE SOIL ! Gegen industrielle Landwirtschaft – Klimagerechtigkeit jetzt !

Vorstellung der Kampagne FREE THE SOIL am Donnerstag, 6. September um 19h im Linken Laden, Kleiner Schäferkamp 46, 20357 Hamburg, im Rahmen von „Bechern gegen Baggern“, Solikneipe für Klimagerechtigkeit

Es ist an der Zeit einzusehen, welche Rolle die industrielle Landwirtschaft in der eskalierenden Klimakrise spielt. Die Klimabewegung hat mit großem Erfolg aufgezeigt, wie die Energiekonzerne mittels fossiler Energieträger unseren Planeten zugunsten ihrer Profitinteressen ausbeuten. Gleichzeitig ist aber die Rolle der industriellen Landwirtschaft in der Klimakrise bislang unbemerkt geblieben. Die Kampagne FREE THE SOIL zeigt die verheerenden Praktiken und Auswirkungen derindustriellen Landwirtschaft auf. FREE THE SOIL deckt auf, wie diese Industrie ihre falschen und gefährlichen Lösungen aus der Klimakrise durchsetzt, nur um ihre Märkte zu erweitern und am business as usual festzuhalten. Lasst uns gemeinsam den Schwerpunkt der Klimagerechtigkeitsbewegung ausweiten und zusammen die industrielle Landwirtschaft überwinden. FREE THE SOIL – SMASH industrial agriculture for climate justice! Am 13.-14.Oktober findet übrigens hier in Hamburg ein erstes internationales FREE THE SOIL – Treffen statt. http://freethesoil.org

*Hinweise zu Barrieren*

Der Raum ist mit ÖPNV (U Schlump/Sternschanze) gut erreichbar. Die Kneipe kann bei Bedarf ohne großes Tamtam rauchfrei gestaltet werden. Sagt gerne Bescheid, wenn ihr sonst noch irgendetwas braucht, um entspannt teilnehmen zu können!

*Bechern gegen Baggern – Solikneipe für Klimagerechtigkeit*

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet die Solikneipe für Klimagerechtigkeit im Linken Laden (Kleiner Schäferkamp 46) statt.
Die Einnahmen fließen in Repressionenkosten und Aktionen im Kampf für Klimagerechtigkeit und radikalen antikapitalistischen Klimaschutz.

„Limity jsme my, Code Rood, Kohle erSetzen!, Climate Games, Ende Gelände!“

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5 Juli, ab 19 Uhr, Linker Laden (Kleiner Schäferkamp 46, 20357 Hamburg)

Der Aktionskalender wird von Jahr zu Jahr voller. Jährlich entstehen mehr und mehr Klimacamps, Massenaktionen und weitere Aktionsformen in ganz Europa. Allein dieses Jahr finden über 8 Klimacamps in über 6 unterschiedlichen Ländern in Europa statt. Die europäische Klimagerechtigkeitsbewegung wächst rasant! (mehr …)

Redebeitrag: Fluchtursachen bekämpfen – Klimawandel stoppen

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Redebeitrag vom 30.06.18 zur 2. Trassenbegehung der geplanten Moorburgtrasse 2.0 in Othmarschen

Die Folgen des Klimawandels sind in den vorrangig betroffenen Regionen des Globalen Südens schon heute gravierend.
Sie verursachen dort schon heute humanitäre Katastrophen, stellen Millionen von Menschen vor existenzielle Bedrohungen und zwingen viele von ihnen dazu, ihre Wohnorte zu verlassen. Die Umweltveränderungen sind allerdings selten alleinige Fluchtursache.

Wenn in Darfur im Westen Sudans der Boden knapp wird, weil die Wüsten sich ausbreiten und es dann zu Kriegen zwischen Volksgruppen um Boden und Wasser kommt und Millionen Menschen zur Flucht gezwungen werden.
Dann wirkt der Klimawandel vielmehr als Multiplikator für existierende Probleme, wie strukturelle Benachteiligung ganzer Bevölkerungsgruppen, soziale Marginalisierung, Kriege und Gewalt.
Generell schaffen es die allermeisten der Geflüchteten nur in die angrenzenden Regionen bzw. in die immer größer und elendiger werdenden Slums der nächstgelegenen Großstadt. Nur sehr wenige überwinden die so oft tödlichen Mauern der sich immer aggressiver abschottenden reichen Weltregionen. (mehr …)

Redebeitrag: Kohle muss Geschichte werden

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Redebeitrag vom 23.Juni.2018 am Hansaport Kohle- und Erzhafen bei den Harbour Games 2018

Höchst geschätzte Rallyeteilnehmer*Innen,
wir sind sehr erfreut euch alle hier begrüßen zu dürfen.

Wir befinden uns bei dieser Tour durch den Hamburger Hafen nun an einem historischen Ort und Zeitpunkt. An einem Kipppunkt der Klimagerechtigkeitsbewegung der ganz besonderen Sorte. So, wie es nur ganz wenige gab.

Also spitzt die Ohren und taucht mit uns ein in die Geschehnisse, welche sich genau hier an diesem Ort, abspielten.
Es ist nicht ganz einfach und die schiere Ignoranz und Grausamkeit dieser Zeit kann verstören und erschrecken. Bevor ihr also dieses heikle Gedankenexperiment mit uns eingeht, lasst uns zunächst gemeinsam etwas mehr über diesen denkwürdigen Ort erfahren. Im Anschluss könnt ihr euch in kleineren Gruppen von unseren Abgesandten aus der Zukunft näher an dieses gräuliche Kohlekabinett geleiten lassen. (mehr …)

Make Rojava green again! – Bechern gegen Baggern

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7. Juni 19h im Linken Laden (Kleiner Schäferkamp 46)

Zwischen Krieg und Embargo – Ökologische Arbeiten in Rojava
/Make Rojava Green Again/

MRGA

Ein von der Natur entfremdeter Mensch ist ein von sich selbst
entfremdeter, ein sich selbst zerstörender Mensch – kein System hat
diesen Zusammenhang deutlicher als die kapitalistische Moderne
aufgezeigt: Umweltzerstörung und ökologische Krisen gehen Hand in Hand
mit Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen. (mehr …)

Redebeitrag: Connecting Struggles

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Redebeitrag vom 19.Mai zur March Against Monsanto Demo

Vor etwas mehr als drei Wochen hat ein EU-Ausschuß eine Verschärfung des Verbots dreier Insektengifte beschlossen. Diese zur Gruppe der Neo-Nikotino-ide zählenden 3 Stoffe dürfen künftig in der EU nur noch in Gewächshäusern, generell aber nicht mehr im Freiland eingesetzt werden. Die Bayer AG, die diese Gifte herstellt, äußerte sofort ihren Unmut. Doch leider reicht die Massnahme bei weitem nicht, um das dramatische Insektensterben zu stoppen.

In der Vergangenheit hat es immer wieder mal Verbote von einzelnen Pestiziden gegeben, worauf diese dann aber durch andere, ebenfalls schädliche Giftstoffe ersetzt wurden. Völlig außen vor bleiben weitere wesentliche Faktoren des Insektensterbens: vor allem die von Monsanto und Co voran getriebenen riesigen Monokulturen der industriellen Agrarwirtschaft, aber auch die drastische Zunahme von Verkehr und nächtlicher Beleuchtung sowie Folgen der globalen Erwärmung. (mehr …)

Redebeitrag: Kampf für Klimagerechtigkeit

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Redebeitrag vom 5.5.2018 zur Moorburgtrassenbegehung in Othmarschen

Vattenfall hat mit dem Antrag auf Einspeisung von klimaschädlicher Kohlewärme aus dem Kraftwerk Moorburg deutlich gemacht, dass sie sich über den rechtsgültigen Volksentscheid und damit auch über den Protest der Bevölkerung der letzten Jahre hinwegsetzen wollen.

Es ist kein Geheimnis dass Vattenfall mithilfe dieser Fernwärmetrasse zusätzlichen Profit generieren möchte. In Stade will DOW Chemical derzeit ein privates Industrie-Kohlekraftwerk bauen. Der Grund dafür ist derselbe, es geht wieder um Profite. Die Konzerne verteidigen demnach nicht nur die Verstromung von Kohle, sondern gehen in die Offensive und bekommen dabei häufig auch noch Unterstützung von den Landesregierungen. In vollem Bewusstsein der gravierenden Folgen von Kohleabbau und Klimawandel nehmen Konzerne und Lokalpolitik damit die globalen sozialen und ökologischen Folgen billigend in Kauf.Profitinteressen von Konzernen, die maßgeblich zum Klimawandel und der weltweiten Umweltzerstörung beitragen, dürfen nicht über den Grundbedürfnissen von Menschen stehen!

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