News:

Rote Linien Aktion – Hamburg Raus aus der Kohle
Rathausmarkt 10.11. – 10:30h
DORXjseX4AIOqY4.jpg_large
(Quelle: https://twitter.com/robin_wood)

Um die zerstörerischen unumkehrbaren Folgen des Klimawandels zu begrenzen, darf die 1,5-Grad-Grenze keinesfalls überschritten werden. Dafür bleibt uns kaum noch Zeit. Deswegen zogen wir am 10.11.2017 um 10:30 Uhr auf dem Rathausmarkt die Rote Linie um zu sagen: „Bis hierhin und nicht weiter!“

Warum jetzt?
Diesen November findet in Bonn die Weltklimakonferenz (COP23) statt. Obwohl sich die meisten Länder, darunter auch Deutschland, mit dem Pariser Abkommen verpflichtet haben, ihre CO2 Emissionen drastisch zu senken, sind diese seitdem weiter angestiegen. Deutschland ist nach wie vor Spitze beim Verbrennen klima- schädlicher Kohle und wird seine Klimaziele für 2020 klar verfehlen. Deshalb müssen die ältesten Kohlekraft- werke umgehend stillgelegt werden.

Warum Hamburg?
Hamburg gilt mittlerweile als trauriges Beispiel für eine verfehlte Klimapolitik. 94 % des in Hamburg erzeug- ten Stroms stammen aus fossilen Energieträgern. Die Zahlen für die Wärmeproduktion sind ähnlich schlecht.

Klimagerechtigkeit jetzt!
Die Folgen des Klimawandels sind schon heute Fluchtursachen in den Ländern des globalen Südens. Gleichzeitig machen Großkonzerne, auch aus Hamburg, mit der Nutzung fossiler Energien riesige Profite. Wir hier in Hamburg sagen „Nein“ zur dreckigen Kohle, die in den Kraftwerken Moorburg, Tiefstack und Wedel des Energiekonzerns Vattenfall verbrannt wird. Und wir sagen „Nein“ zum Bau des kürzlich genehmigten Kraftwerks des Chemiekonzerns Dow Chemical in Stade.

Wir fordern von Senat und Bürgerschaft: Verbindliche Maßnahmen für einen raschen sozialverträglichen Kohleausstieg in Hamburg – Hamburg raus aus der Kohle!

Die Aktion
Zahlreiche Klima-, Energie- und Umweltgruppen, sowie kirchliche Akteure aus Hamburg zogen am Freitag den 10.11.2017 um 10:30 Uhr auf dem Rathausmarkt die Rote Linie um zu verdeutlichen, dass ein sofortiger Kohleausstieg unausweichlich ist. Klimaschutz wird nicht in Bonn durchgesetzt, sondern dort wo wir aktiv werden. Lasst uns Hamburg gemeinsam zum Vorreiter machen!

(Facebook-Event: hier)

Auf geht’s,  ab geht’s Ende Gelände – Warm-Up Party – 2.11. ab 19h im Linken Laden

36697218461_cd7d2b43dc_o

Frei nach dem Ärzte-Song „Ich will zurück nach Rheinland“ lassen wir es am Donnerstag den 2.11. noch ein letztes Mal im Zuge unserer „Bechern gegen Baggern“ Kneipe krachen bevor wir uns auf den Weg ins Rheinland zu den Protestaktionen zum COP23 in Bonn aufmachen. Wir wollen mit einer Videosammlung der vergangenen Klimaproteste zurückblicken auf die vielen genialen Aktionen die dieses Jahr bereits stattgefunden haben und uns gemeinsam auf die kommenden Tage einstimmen.

Kommt vorbei, bringt eure Bezugsgruppe mit und lernt euch und andere Menschen die ins Rheinland fahren am Tresen bei einem Kaltgetränk noch mal bisschen besser kennen.
Am Folgetag könnt ihr direkt mit uns gemeinsam um 14 Uhr vom Park & Ride an der S Veddel nach Bonn fahren und Sonntag Nacht wieder zurück! (Tickets gibt’s im Schanzenbuchladen oder auch noch bei uns in der Kneipe zu Soli-Preisen 25-40 Euro)

Do. (5.10.) – Infoveranstaltung zu Klimaprotesten (u.a. Ende Gelände) bei der COP23 im November ab 20h

BAGGERN_5_10

Im November soll das globale Klima bei der COP 23 in Bonn verhandelt werden und damit direkt am rheinischen Braunkohlerevier – der größten CO2 Quelle Europas. Und Fidschi, ein Inselstaat der schon heute unter den Folgen des Klimawandels leidet, lädt als Gastgeber*in nach Deutschland ein.

Es wird eine knackige Präsentation der geplanten Protesten mit Schwerpunkt auf der Ende Gelände Aktion geben. Anschließend findet unser monatlicher „Bechern gegen Baggern“ Kneipenabend statt. Bei leckeren Kaltgetränken gibt es also genug Zeit für Fragen und Diskussionen über die Ende Gelände Proteste im Vorfeld zur Klimakonferenz vom 3.-5.11., die zahlreichen weiteren Akteur*Innen des Protests und wie wir selber dort aktiv werden können.

Wer glaubt, dass Klimagerechtigkeit anders aussieht – wer glaubt, dass wir jetzt handeln müssen und nicht länger warten können, erscheinet zahlreich am Donnerstag den 5.10. ab 20h im Linken Laden.

And don’t forget: support your local Klimagruppe!
Die Einnahmen fließen in Repressionskosten und Aktionen im Kampf für Klimagerechtigkeit und radikalen anitkapitalistischen Klimaschutz.
Der Kneipenabend findet jeden ersten Donnerstag im Monat statt.

Sagt‘s weiter, kommt vorbei und unterstützt Gegenstrom Hamburg mit ein oder zwei Kaltgetränken!

Solidarische Grüße vom Schanzenfest in den Hambacher Forst


hambibleibt

Vom einzigartigen Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald ist nicht mehr viel übrig. Ein Großteil ist bereits der Profitgier von RWE zum Opfer gefallen und sehr bald beginnt wieder die Rodungssaison. Schon jetzt haben die Aktivist*Innen alle Hände voll zu tun um den Wald vor den Machinen zu beschützen. (https://hambacherforst.org/…/20…/09/19/barrikadenraeumung-4/)

Zurzeit läuft dort das Skillsharingcamp (25.9-1.10.), wenn ihr also gerade nichts zu tun habt fahrt doch mal vorbei und macht euch einen eigenen Eindruck!


Do. (7.9.) – „Bechern gegen Baggern“ geht in die 2. Runde

baggern_4

Du steckst gedanklich noch auf den Gleisen, im Klimacamp oder in der Gesa fest oder hast die Aktionstage voll verpasst und würdest gerne wissen was so abging?

Eine gute Möglichkeit um Erfahrungen auszutauschen und auf die Aktionstage im Rheinland anzustoßen gibts diesen Donnerstag im Linken Laden, wo die Solikneipe „Bechern gegen Baggern“ in die zweite Runde ab 20h in die zweite Runde geht.

And don’t forget: support your local Klimagruppe!
Die Einnahmen fließen in Repressionskosten und Aktionen im Kampf für Klimagerechtigkeit und radikalen anitkapitalistischen Klimaschutz. Der Kneipenabend findet jeden ersten Donnerstag im Monat statt.

Kommt vorbei und unterstützt uns mit ein oder zwei Kaltgetränken!

 

fertig
Donnerstag (3.8.) ab 20h „Bechern gegen Baggern“
Solikneipe im Linken Laden

Ab jetzt jeden 1. Donnerstag im Monat!

Am Donnerstag (3.8) findet erstmals die Solikneipe “Bechern gegen Baggern” im Linken Laden (Kleiner Schäferkamp 46) ab 20h statt.

Die Einnahmen fließen in Repressionenkosten und Aktionen im Kampf für Klimagerechtigkeit und radikalen antikapitalistischen Klimaschutz. Der Kneipenabend wird zukünftig regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat stattfinden.

Kommt vorbei und unterstützt Gegenstrom Hamburg im Kampf für Klimagerechtigkeit und radikalen antikapitalistischen Klimaschutz.
Bringt Durst auf Cocktail-Eigenkreationen und Infos zu den „Aktionstagen im Rheinland“ mit!

 

 

welle_grauInfoveranstaltung zu den Aktionstagen im Rheinland 24.-29.8.2017

30.7.2017 16 Uhr Centro Sociale. Sternstraße 2. Hamburg.

Bei den Aktionstagen im Rheinland geht es darum, dass in einem Zeitraum Ende August 2017 verschiedenste Aktionsformen im Rheinischen Braunkohlerevier solidarisch nebeneinander stattfinden. Das können Demonstrationen, Kleingruppenaktionen, Menschenketten, Massenaktionen Zivilen Ungehorsams und vieles mehr sein. Thematisch gibt es im Rheinland einen Fokus auf Braunkohlewiderstand und Klimagerechtigkeit, dieser kann aber gerne erweitert werden!

Außerdem gibt es dieses Jahr nicht nur eins sondern gleich drei Camps im Rheinland! (Klimacamp, camp for future & connecting movements)
Vom 18. bis 29. August geht es wieder um Netzwerke, Bildung und Aktionen… und darum, die Gesellschaft von morgen schon jetzt zu leben – sozial, ökologisch und basisdemokratisch u.a. wird auch die Degrowth-Sommerschule zum dritten Mal stattfinden.

FB-Link: https://www.facebook.com/events/1884403828443008

Ende Gelände

„Mehr als 3500 Menschen haben im Mai 2016 als „Ende Gelände“ in der Lausitz Kohlebagger besetzt und Kohleinfrastruktur für über 48 Stunden stillgelegt. 2017 zeigt „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier, dass weder der Klimawandel noch wir auf Verhandlungen warten und Klimaschutz jeden Tag stattfinden muss.

Gemeinsam werden wir gleich zwei Mal, vom 24. – 29. August während des Klimacamps und im November während des UN-Klimagipfels im Rheinischen Braunkohlerevier ein deutliches Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen – mit weiteren Aktionen zivilen Ungehorsams.“

Mehr Infos unter: https://www.ende-gelaende.org/de/

Zucker im Tank

„Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden: Mit Klimacamps, Wald-, Schienen- und Baggerbesetzungen, Demos und vielen anderen Aktionsformen zeigen wir immer wieder, dass Klimaschutz Handarbeit ist. In diesem Sommer wollen wir diese Vielfalt nutzen, um die Abläufe der Braunkohleverstromung effektiv zu stören. Zucker im Tank ist während der Aktionstage im Rheinischen Braunkohlerevier vom 24.-29.8.2017 und im Vorfeld eine unterstützende Struktur für Kleingruppenaktionen.

Mehr Info unter: https://zuckerimtank.nirgendwo.info

Rote Linien gegen Kohle

„Mehr als Tausend Menschen haben sich an der Rote-Linie Aktion im Hambacher Forst im Februar beteiligt. Wir haben eine Rote Linie gegen Abholzung und Klimawandel gezogen, und werden an dieser Stelle weitermachen!

Am 26. August wird es wieder eine Rote-Linie-Aktion geben!“
Mehr Infos unter: http://zukunft-statt-braunkohle.de/

Kohle erSetzen!

„Ungehorsam das Klima retten! Mit der Aktion Kohle erSetzen! werden wir im Sommer gemeinsam mit vielen hundert Menschen ein deutliches Zeichen für einen konsequenten Kohleausstieg setzen.

Ungehorsam blockieren wir dort ein Kohlekraftwerk. Zusammen setzen wir uns auf die Zufahrten und fordern deutlich: Kohle erSetzen!

Wir organisieren uns in Bezugsgruppen und stärken uns gegenseitig. Ob junge Menschen, erfahrene Aktionsprofis, Blockadeeinsteiger_innen oder Menschen, die eine Unterlassungserklärung von RWE unterschrieben haben: Gemeinsam und entschlossen leisten wir Zivilen Ungehorsam und geben die Straße auch bei Aufforderung der Polizei nicht frei.

Lasst uns solidarisch und gewaltfrei Klimagerechtigkeit auf der Straße erkämpfen!“
Mehr Infos unter: http://kohleersetzen.blogsport.eu/

 

# # #

Aktivist*innen blockieren Kattwyk-Brücke und verhindern Kohle-Transport nach Moorburg – 9.6.2017

09.Juni.2017 Heute früh gegen 8 Uhr seilten sich zwei Aktivist*innen der Gruppe Gegenstrom Hamburg von der Kattwyk-Brücke vor dem Kohle-Kraftwerk Moorburg ab, um auf die Umweltzerstörung durch die Kohleverbrennung in Vattenfalls Kraftwerk hinzuweisen. Mit der Aktion fordern die Klimaaktivist*innen einen sofortigen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger und einen Wechsel hin zu einer dezentralen Energie-Produktion in Menschenhand.

Anlass der Aktion ist der im Juli in Hamburg stattfindende G20-Gipfel, bei dem sich Deutschland auf dem internationalen Parkett als Klima-Vorreiter verkaufen wird. Öffentlich wird gegen den Klimawandel-Leugner Trump ein Bündnis geschmiedet, besonders, seit die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sind. Jedoch herrscht auch in Deutschland noch immer eine Politik vor, die sich beinahe ausschließlich an Wachstum orientiert. Und das auf der Basis von Umweltzerstörung und der Verletzung von Menschenrechten.

Die Aktivist*innen kritisieren die Bevorteilung großer Energiekonzerne wie RWE und Vattenfall. So wurden z.B. die Umweltauflagen für das Kraftwerk Moorburg nach einer Klage durch Vattenfall verringert, was sich kürzlich als rechtswidrig heraus stellte. „So wie das Kraftwerk nun betrieben wird, hätte es gar nicht ans Netz gehen dürfen. Dagegen gab es auch schon vor dem Bau große Proteste!“, sagt eine der Aktivist*innen auf der Brücke vor dem Kraftwerk. Sie halten ein Transparent mit der Aufschrift „COAL KILLS – RECLAIM POWER!“ Damit machen sie auf die tödlichen Folgen von Abbau und Verbrennung Kohle aufmerksam. Auf einem zweiten Banner, welches die Kletter*innen zwischen sich befestigt haben, steht „Unplug Coal“ – Der Kohle den Stecker ziehen.

Der Hamburger Hafen ist sinnbildlich für den Verbrauch von Rohstoffen; hier werden jährlich 140 Millionen Tonnen umgeschlagen. Davon waren 2014 7,5 Mio. Tonnen Kohle, Tendenz steigend. Diese kommt unter anderem aus Russland, wo ihr Abbau, wie auch an vielen anderen Orten der Welt, ein Raubbau an Natur und Menschen ist: In den Tagebauen verschwinden komplette Landschaften, Lebensräume und Ökosysteme. Insbesondere indigene Gemeinschaften werden oft gewaltsam vertrieben, die Arbeitsbedingungen sind prekär. Eine immer wieder zu beobachtende Praxis, so auch beim Abbau von Uran in Namibia. Denn außer Kohle-Importen finden im Hamburger Hafen trotz und auch nach dem Atomausstieg durchschnittlich alle zwei Tage Uran-Transporte statt.

Die Gruppe Gegenstrom Hamburg fordert das Ende der Zerstörung von Lebensgrundlagen und der Forcierung des Klimawandels zur Gewinnmaximierung und Wirtschaftswachstum. „Es kann nicht sein, dass RWE und Vattenfall einfach weiter machen dürfen und für ihre Zerstörung auch noch Subventionen bekommen!“, empört sich ein Aktivist. Deutschland ist immer noch Braunkohle-Weltmeister: Die Kohleausstiegspläne der Bundesregierung beginnen nicht vor 2040. Ein unverantwortlicher Umgang, denn die Verbrennung von Braunkohle ist die CO2-intensivste Energiegewinnung überhaupt.

Vattenfall und RWE stehen als zwei der vier größten Energiekonzerne in Deutschland für die kapitalistische Organisation der Energieversorgung. Über 80 Prozent des von Vattenfall produzierten Stroms stammt aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken. „Die Produktion von Kohle- und Atom-Strom ist schlicht nicht mehr zeitgemäß“, sagt Nina Müller eine der Aktivist*innen, „wir haben andere Möglichkeiten. Warum sollten wir also weiter Wälder in tote Mondlandschaften verwandeln und Kohle und Uran um die halbe Welt verschiffen?! Die Zeit drängt und irgendjemand muss sich diesen Machenschaften in den Weg stellen!“

Die Protestierenden in Moorburg sind solidarisch mit anderen Aktionen weltweit gegen fossile Infrastruktur, gegen Vattenfall und gegen RWEs Braunkohle-Tagebaue im Rheinland.

Kontakt
Mail: presse@gegenstromhamburg.de

Gegenstrom Hamburg – Über Uns (01.06.2017)

Wir sind eine vielfältige, antikapitalistische Gruppe und sehen uns als Teil der globalen Klimabewegung von unten. Wir setzen uns für Klimagerechtigkeit und radikalen Klimaschutz ein. Durch widerständige und ausdrucksstarke Aktionen wollen wir für ein gutes Leben für alle kämpfen. Dafür brauchen wir eine solidarische, klimaneutrale und umweltverträgliche Energieversorgung von unten u.a. durch die Überwindung fossiler Energieträger.
Darüber hinaus streben wir sowohl auf gesellschaftlicher Ebene als auch im persönlichen Miteinander die Überwindung von Diskriminierung, Ausbeutung, Herrschafts- und Ungerechtigkeitsverhältnissen jeglicher Art an.

Der Kapitalismus als System, das auf unendlichem Wachstum und Ausbeutung basiert, ist weder tragbar für einen Planeten mit endlichen Ressourcen; noch entspricht er unseren Ansprüchen an eine Gesellschaft. Jegliche Formen von Kapitalismus, auch im Sinne des sogenannten grünen Kapitalismus, lehnen wir ab, da diese Herrschaftsverhältnisse legitimieren und das Problem lediglich verschieben.

Wir leisten aktiven Widerstand und wollen nicht nur die Ursachen des Klimawandels direkt bekämpfen sondern auch jeglichen Versuchen von Greenwashing die Plattform nehmen, weshalb unsere Aktionsformen von Öffentlichkeitsarbeit über widerständige Aktionen bis hin zum direkten Eingriff in klimaschädliche Prozesse reichen.

Als lokale Gruppe sind wir hauptsächlich aktiv gegen Kohleverstromung und -importe. Im besonderen Fokus steht dabei der lokale Widerstand gegen Vattenfall, als größten Klimakiller Norddeutschlands.

Darüber hinaus wollen wir das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Klimawandel stärken und zum Aufbau einer widerständigen antikapitalistischen Klimabewegung beitragen. Denn die unsoziale Klimapolitik muss angeprangert werden, um eine sozial-ökologische Transformation voranzutreiben.

Mit anderen antikapitalistischen, emanzipatorischen Gruppen und Akteur*innen jeglicher Themenausprägung und Aktionsformen zeigen wir uns solidarisch und sehen weder Grund noch Anlass uns von Aktionsformen anderer zu distanzieren.

Im Rahmen von Aktionen leisten wir Widerstand um offen „Nein!“ zu sagen gegen ein ausbeuterisches System und die ungerechten Machenschaften multinationaler Profit-Akteur*innen. Wir scheuen uns nicht, die Grenzen der Legalität zu übertreten, um für legitime Bedürfnisse und Rechte einzutreten. Denn „wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“ (Berthold Brecht)

Gegenstrom Hamburg, 01.06.2017


Klimacafé #16: Before the Flood

Sonntag, 12.2.17 um 16 Uhr im Centro Sociale

Beim nächsten KlimaCafé wollen wir mit euch die Klimaschutzdokumentation „Before the Flood“ schauen und diskutieren.

Der Film wurde von Leonardo DiCaprio und Martin Scorsese gemeinsam mit National Geographic produziert und wollte auch in Hinsicht auf Trumps Präsidentschaftskandidatur ein Mahnmal in Bezug auf die Realität des Klimawandels setzen.

Dafür reiste DiCaprio um die Welt und sprach u. a. mit dem Papst und Barack Obama.
Der millionenschwere Privatjetbesitzer Leonardo DiCaprio hat bereits 1998 eine Stiftung für den Klima- und Umweltschutz gegründet, ist Sondergesandter der UN für Klimaschutz und macht nach „11th hour“(2007) bereits seinen 2. Dokumentarfilm zum Thema Klima.

Wir glauben, dass dies viel Stoff für kontroverse Diskussionen bietet und freuen uns schon sehr auf viele anregende Gespräche – wie immer bei Kaffee und Kuchen!


Wir laden ein:

poster-klimacafe-dez-jan_klein


Reaktion auf die Stellungnahme der Hamburg Towers vom 22.11.2016

Im Rahmen der Unterstützung der Jugendarbeit in Hamburg, der sogenannten „Vattenfall Akademie“, kann sich Vattenfall schon Grundschulkindern als ein soziales Unternehmen präsentieren, das gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Doch hinter dieser Kulisse treiben Vattenfalls Steinkohle-Kraftwerke in Hamburg nicht nur die katastrophalen Folgen des Klimawandels bedeutend voran, sondern sorgen darüber hinaus auch für eine Luftverschmutzung, die besonders die südlichen Siedlungen, wie Wilhelmsburg und Veddel, stark belastet und in unverantwortlicher Weise die Gesundheit insbesondere von Kindern aufs Spiel setzt. [1]

Vattenfalls umstrittenes Kohlekraftwerk Moorburg, Norddeutschlands größte CO2 Schleuder, verursacht jährlich ungefähr doppelt so viel CO2 Ausstoß wie der gesamte Hamburger Straßenverkehr. [2] Die Wilhelmsburger Ärzteschaft schreibt besorgt, dass unter den erheblichen gesundheitlichen Folgen vor allem Kinder zu leiden haben. Neben Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis, Lungenentzündungen und Krupp könnten zudem Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten. Außerdem gelte Feinstaub als Verursacher von Krebs. [1]
Sportlich aktiv sein können wir alle langfristig nur mit sauberer Luft zum Atmen!

Wir betonen dass sich unser Protest ausschließlich gegen den Klimakiller Vattenfall richtet. Wir sind nicht gegen Sport und Fans, sondern für eine dezentrale, ressourcenschonende Energieversorgung in Bürger*innen-Hand. Aus diesem Grund haben wir mit unserer Aktion in keinster Weise den Spielablauf behindert. Die gesamte Aktion ist wie geplant gewaltfrei und deeskalativ abgelaufen. Wie auf den Videoaufnahmen zu sehen ist sind einzelne Aktivist*Innen auf die Sicherheitskräfte zugegangen und haben sie darüber informiert, dass es sich hierbei um eine gewaltfreie Protestaktion handelt und man nach Ablauf der Viertelpause das Spielfeld selbstständig wieder verlassen werde.

Das Auslösen des Feueralarms hat in keinster Weise etwas mit unserer Protestaktion zu tun und würde oben genannten Absichten widersprechen. Wie die HH Towers in ihrer Stellungnahme bezeugen, wurden alle betroffenen Personen umgehend der Halle verwiesen.

Dennoch sagen wir ganz klar: Wir lassen nicht zu, dass ein Konzern, der Gewinne mit Kohle- und Atomkraft macht und die immensen Kosten wie den Rückbau von Braunkohle-Tagebauen oder Atomkraftwerken den Steuerzahlenden überlasst, sein Image durch Sponsoring verbessert und sich nebenbei noch als engagierter, sozialer Partner in der Region ausgibt!

Wer Geld von Vattenfall annimmt, legitimiert damit die Art und Weise, wie Vattenfall auf Kosten von Mensch und Natur Profite macht!

Mit Vattenfall spielt man nicht! Nicht in Hamburg, nicht in der Lausitz, Nirgendwo!

Gegenstrom Hamburg

Quellen:

[1] Dr. Klaus-J.Harloff, Wilhelmsburger Ärzteschaft:
http://www.wilhelmsburger-aerzteschaft.de/kraftwerk-moorburg.html
[2] Robin Wood:, nach eigenen Angaben von Vattenfall:
http://www.robinwood.de/Moorburg.moorburg.0.html


Pressemitteilung der Aktion gegen Vattenfall beim Spiel der Hamburg Towers

19.11.16 Klima-Aktivist*innen fordern Ende von Vattenfall-Sponsoring der Basketballmannschaft Hamburg TowersTransparente gegen Vattenfall auf Spielfeld des Basketball-Teams HH Towers; "Mit Vattenfall spielt man nicht - kein Sponsoring durch Klimakiller"

Am 19. November nutzten 10 Aktivist*innen die erste Viertelpause des Heimspiels der Hamburger Basketballmannschaft Hamburg Towers gegen die Niners Chemnitz und stürmten vor rund 2500 Zuschauern am 11. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga das Feld der Inselparkhalle in Hamburg Wilhelmsburg. Sie fordern den Ausstieg der HHTowers aus dem Sponsoringvertrag mit dem klimaschädlichen Energiekonzern Vattenfall, da diesem so eine Plattform zur Imagepflege geboten wird.

„Vattenfall macht wie die meisten Großkonzerne Profite zu Lasten von Menschen, Umwelt und Klima. Das soll durch Sponsoring legitimiert werden“, so Mara Kerzberg, Aktivistin der Gruppe Gegenstrom Hamburg.

Die Gruppe verteilte Flugblätter und zeigte in der ersten Viertelpause Banner mit den Aufschriften „Mit Vattenfall spielt man nicht” und “Gib Vattenfall einen Korb“

Vattenfall steht immer wieder in der Kritik: Als einer der vier größten Energiekonzerne ist der Konzern für einen großen Teil der in Deutschland entstehenden CO2-Emissionen verantwortlich. Gegen Umweltmaßnahmen der Bundesregierung klagte der internationale agierende Konzern mehrfach, um Entschädigungen aus der Staatskasse zu erhalten. Die Kosten für Rückbau von Atomkraftwerken und Renaturierung der durch Kohleabbau verwüsteten Gebiete überlässt Vattenfall ebenfalls den Steuerzahlenden.

Auch in Hamburg Moorburg steht ein Negativbeispiel für ein umstrittenes Kraftwerk veralterter Technologie, das trotz langanhaltener Proteste gegen den Bau realisiert wurde. 

Die Basketballmannschaft Hamburg Towers wird seit Januar 2016 von Vattenfall gesponsort. In diesem Rahmen betreibt der Konzern u. a. die „Vattenfall Akademie“, bei der er sich – entgegen seines realen Handelns – als Unternehmen darstellt, das gesellschaftliche Verantwortung übernähme. Der Vertrag wurde kürzlich verlängert.

„Damit bieten die HHTowers Vattenfall eine Plattform für Greenwashing“, so einer der Aktivist*innen von Gegenstrom Hamburg. „Das ist inakzeptabel. Mit Vattenfall spielt man nicht!“

Mehr Bilder gibt’s auf facebook

Klimacafe am 13. November: G20


Klimacafe 11

Am Sonntag, den 11. September findet um 16 h im Centro Sociale ein weiteres Klimacafe statt. Thema diesmal:

Hamburger Hafen – Tor zum Tod! Internationale Drehscheibe für: Waffentransporte, Atomtransporte, Kohletransporte.

Es soll eine kurze Einleitung zum den Themen geben um dann eine dislussion zu führen wie wir gemeinsam was verändern können.

berichten wird die Gruppe SAND

https://sand.blackblogs.org/

weitere Infos

http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/

aktuell auch

http://umweltfairaendern.de/


Klima Café 10

am Sonntag den 10. Juli um 16 Uhr im Centro Sociale, Sternstr. 2 (Nähe U-Feldstr.)

Auch Hamburger Kohlekraftwerke werden aus Südafrika mit Steinkohle beliefert! Wir zeigen den Film „The Bliss of Ignorance“ (Im Schutz der Ignoranz), der die Auswirkungen der südafrikanischen Energiepolitik auf Menschen und Umwelt beleuchtet. Zu Gast ist Lucky Maisanye, ein Aktivist aus einer großen Kohleabbauregion in Südafrika.

Hier gibts mehr


Klima Café 9

am Sonntag, 12. Juni um 16 h im Centro Sociale, Sternstr. 2
(Ecke Feldstr.)

Über 3500 Menschen blockierten Pfingsten Braunkohle Infrastruktur in der
Lausitz.

Wie bewerten wir die Aktion, und wie geht es weiter?
Gespräch bei Kaffee und Kuchen

Kommt vorbei und diskutiert mit - hier gehts zum Flyer

 Wir sind nicht zu stoppen!

Ein großartiges Wochenende in der Lausitz liegt hinter uns. Unter den tausenden Aktivisten, die den Tagebau Welzow, den Verladekran und Zufahrtsschienen zum Kraftwerk Schwarze Pumpe blockiert haben waren auch viele Hamburger. Sei es bei der angemeldeten Demo, den ungehorsamen Aktionen oder der Orga des ganzen Aktionawochenendes, alle haben getan, was sie konnten und müssen jetzt mal tief durchatmen. – Die Klimakatastrophe ist aber noch nicht gestoppt, es muss und wird also weitergehen. Kommt zu den gegenstromhamburg-Treffen am 2. und 4. Donnerstag im Monat, jeweils um 19:00 Uhr im CentroSociale, Sternstraße 2 (Nähe U-Feldstraße) um gemeinsam zu überlegen, was jetzt ansteht.

Das Klima braucht keine Kohle, aber EndeGelände – den Spendenaufruf, Bilder und Videos findet ihr unter:

https://www.ende-gelaende.org/de/news/we-are-unstoppable/


Für den gemeinsamen Ausflug per Bahn von Hamburg  in die Lausitz am 12.Mai:

Treffpunkt:

Hamburg Hauptbahnhof – DB Reisezentrum um 9.45 Uhr
Abfahrt ist dann um 10.17 Uhr mit Quer durchs Land Ticket

Die Kohle muss im Boden bleiben!EG_Aufkleber_16er_web-1-011-211x300


und vorher noch zum

Aktionstraining für Ende Gelände

5. Mai um 15 Uhr im Centro Sociale, Sternstraße 2 (U-Feldstr.)

Ziel des Aktionstrainings ist es, dass sich Menschen, die bei Ende Gelände! mit blockieren wollen, optimal darauf vorbereiten können. Es sind selbstverständlich auch die eingeladen, die noch nicht genau wissen, ob eine Blockade das Richtige für sie ist. Die Erfahrung zeigt: je mehr gut vorbereitete Leute teilnehmen, desto entschlossener, ruhiger, und erfolgreicher wird die Aktion.

Hier gibts mehr

41

 


 


Klima-Cafe 8 ist ganz auf EndeGelände ausgerichtet

Im Rahmen der Mobilisierung für die Ende Gelände Aktion, Pfingsten in der Lausitz gibt es am: 10.4.2016 im Centro Sociale, Sternstr.2  ab 16 Uhr jede Menge Infos zur geplanten Aktion. Wir sprechen auch über Aktionstraining und Anreise.

Der Kampf gegen den Braunkohle-Abbau in der deutschen und polnischen Lausitz ist Teil eines globalen Kampfes. Rund um die Welt kämpfen Menschen gegen den fossilen Kapitalismus. Sie stoppen Kohlekraftwerke in Indien, Pipelines in den USA, Kohlehäfen in Australien, Fracking in Brasilien, Ölbohrungen in Nigeria. Hier gibt’s mehr

Hier geht’s zum Fratzenbuch-event

Wer am 10.4. nicht kann, kann hier:

  • 11.4.2016, 19 Uhr, HFBK, Lerchenfeld 2, Raum 11
  • 12.4.2016, 19 Uhr, St.Pauli-Fanladen, unter der Gegengerade
  • 13.4.2016, 19 Uhr, soziales Zentrum Norderstedt, In de Tarpen 8
  • 20.4.2016, 19 Uhr, Uni Hamburg, Von-Melle-Park 5, Treffpunkt vorm AStA
  • 26.4.2016, ? Uhr, GeoKino zeigt „Auf der Kippe“, Geomatikum, Bundesstraße 55

 Klima-Cafe 7 erstmals zum Thema Verkehr mit Gästen aus

Am Sonntag, den 20.3.2016, um 17 Uhr haben wir zwei Aktivist*innen aus Schweden zu Gast.  Auf ihrer Rundreise durch Deutschland stellen sie das schwedische Netzwerks Planka.nu [dt.: Umsonstfahren. jetzt], ihre Alltagspraxis vor und diskutieren die Thesen ihres vor kurzem im Unrast-Verlag erschienenen Buchs  – hier gibts mehr

FB978-3-89771-584-4


 Klima-Cafe 5a

Am Sonntag, den 10.01.2016, um 16 Uhr zeigen wir  im Centro Sociale, Sternstr.2

den 2015 fertig gestellten Film:

“ A u f   d e r   K i p p e „

über den Kampf gegen die Braunkohletagebaue in der Lausitz.

Bildschirmfoto vom 2015-12-07 13:00:52

 

 

 

 

 

 

Anschließend gemeinsame Diskussion, u.a. mit einer anwesenden Person des Filmteams.

hier gibts mehr


Kein Vertrauen in die Klimaverhandlungen in Paris

Am Wochenende 4.-6. Dezember waren Antikohle-AktivistInenn an verschiedenen Standorten der CO2-Produktion unterwegs. Hier in HH haben wir eine Fahrraddemo zum Kohlekraftwerk in Moorburg organisiert. Rund 60 FahrradfahrerInnen haben klar zum Ausdruck gebracht, dass das Kraftwerk in Moorburg, angesichts der Klimakatastrophe abgeschaltet gehört. Das wäre ein echter Beitrag zum Klimaschutz.

_DSC0065

 

 

 

 

 

 

Feuertonne direkt vor dem Eingang zum Kraftwerk

_DSC0016

Ankunft am Kraftwerk

_DSC0037

Transparente wurden entrollt

_DSC0029

Ende Gelände auch in Hamburg

Im Rheinland, der Lausitz und bei Leipzig gab es Blockaden und Besetzungen

gefilmt wurde in der Lausitz

Fahrraddemo gegen das Kohlekraftwerk Moorburg!

Samstag 5. Dezember, 13 Uhr

Treffpunkt: S-Bahnhof Wilhelmsburg, Gertrud-von-Thaden-Platz

Lasst uns zeigen, wo hier in Hamburg etwas Substantielles zum Schutz des
Klimas getan werden kann und muss. Während in Paris die Klimaverhand-
lungen laufen, läuft in Hamburg das Kohlekraftwerk Moorburg. Das völlig
überflüssige Mega-Kraftwerk  …  mehr gibts hier

OK! Nach kurzer Pause geht es weiter!

Nov. 2015

Ende Gelände war ein voller Erfolg. Auf der Webseite findet ihr die Auswertung, einen Pressespiegel und Bilder von der Aktion in Garzweiler. Aber es gibt noch mehr zu lesen. Inzwischen hat in Leipzig die Aktionskonferenz stattgefunden, das Bündnis ist noch breiter geworden und hat schon einen Plan für 2016.

Auch hier in Hamburg ist einiges in Planung

Der anstehende Klimagipfel in Paris sorgt für vielfältige Diskussionen – kann der für das Klima überhaupt was bringen? Wir probieren mal ganz anderes zu mobilisieren – via facebook: Verbreitet bitte die Seite und ladet Menschen ein!!

Beim nächsten Klima-Cafe wollen wir mal inhaltlich und kontrovers diskutieren:

Sonntag 22.11.15 um 16 Uhr im Centro Sociale,  Sternstraße (Nähe U-Feldstr.)

  • Was kann über eine Änderung unseres individuellen Konsumverhal­tens erreicht werden und was nicht?
  • Wie sollte Energieversorgung organisiert werden – Solaranlagen bau­en, autarke Stromversorgung aufbauen?
  • Gegen wen und in welcher Form sollten wir unsere politischen Aktivi­täten entfalten?
  • Wie sind marktwirtschaftliche Lösungvorschläge, wie Emmisionshan­del, Subventionen für Energieunternehmen u.ä. zu bewerten?
  • Wie können wir eine fundamentale gesellschaftliche Transformation vorantreiben?


 

Klimaschutz ist Handarbeit… Zeit aktiv zu werden!

Gegenstrom Hamburg ruft zur Teilnahme an der Aktion zivilen Ungehorsams auf. Gemeinsam mit vielen Menschen werden wir am 14.-16. August den größten CO2-Verursacher Europas -die Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier- lahmlegen: Ende Gelände!

*** Achtung Ortswechsel für das Klimacamp***

Kurz bevor der Aufbau beginnt, hat sich nochmal ein besserer Camport aufgetan, bei dem wir nicht Nein sagen konnten. Er ist näher am Tagebau; er ist sichtbarer und gleichzeitig geschützt … und immer noch gut zu erreichen. Die neue Adresse lautet:

Lützerath 6
41812 Erkelenz

Wir beeilen uns die Details auf der Anfahrtsseite schnellstmöglich zu aktualisieren.

Verbreitet die Neuigkeit und wir sehen uns schon kommende Woche im Rheinland!

Ende gelände


Mit solidarischer Unterstützung durch den „Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.“:

Klimaschutz ist Handarbeit… auch auf dem Wasser!

Hamburg: Am 11.7.15 haben wir durch unsere 2-stündige Anwesenheit vor dem Kraftwerk in Moorburg die Anlieferung von Kohle verhindert.

Mit 20 kleinen Booten, in denen rund 40 Menschen Platz gefunden hatten, haben wir vor dem Kohlekraftwerk in Moorburg unser Mißfallen deutlich ausgedrückt. In der Zeit unserer Anwesenheit konnte keine Kohle angeliefert werden. Unterstützt wurde die Aktion vom Land und von der Kattwykbrücke durch rund 60 Menschen. Am Anleger vor dem Kraftwerk sind Transparente „Kohle tötet“ und „Ende Gelände“ angebracht worden. Von der Brücke war weit sichtbar „Coal kills – reclaim power!“ und „Moorburg stilllegen – Energiekonzerne enteignen!“

Erstes Resume: Als erste Aktion dieser Art direkt vor dem Kohlekraftwerk war das ein voller Erfolg. Die Teilnehmer*innen waren sich einig: Wir kommen wieder! Es hat höllisch Spaß gemacht! Eine effektive Störung des Betriebs der größten CO2-Schleuder in Norddeutschland ist möglich. Die lokale Presse hat berichtet:

TAZ Hamburg

MoPo (mit kurzem Video)

Hamburger Abendblatt

Hier noch einige Bilder, noch mehr Bilder

Wie immer sehr informativ die Klimaretter

Hier gehts zu ROWO, die auch kräftig mitgemacht haben

Mit scharfer Zunge kommentiert Dirk Seifert auf  umweltFAIRaendern

Hier die Presseankündigung

 

 

Schreibe einen Kommentar