Veranstaltungen

Toll ! Jetzt auch in Hamburg:

Ende Gelände für Vattenfall und Norddeutschlands größte CO2-Schleuder !

Fahrraddemo gegen das Kohlekraftwerk Moorburg!

hier ist der Flyer

„Wir fahren auf Liegerädern Richtung Zukunft durch die Nacht!“ (Nena)

Fressrad rot

…. Das völlig überflüssige Mega-Kraftwerk emmittiert bei Volllast ca. 1/3 der gesamten Hamburger Klimagase, es muss sofort still gelegt werden – Ende Gelände!
Energiegewinnung in ausreichendem Maß wäre längst ohne Kohle und

Atom möglich. Wir müssen dies jedoch gemeinsam durchsetzen.

Per Rad fahren wir am 5.12. zusammen nach Moorburg zum Kohlekraftwerk, an den Ort in Norddeutschland, der hier am stärksten zum weltweiten Klimawandel beiträgt. Dort ange-
kommen gibt’s dann Kuchen, Kaffee & Glühwein, wir werden ordentlich auf die (Feuer-)Tonne hauen, Open-Micen und der Betreiberfirma Vattenfall schließlich ganz
offiziell den Fehde-Handschuh über den Kraftwerkszaun schleudern.

Die internationalen Klimaverhandlungen haben für die Begrenzung des Klimawandels in ihrer bisher 23-jährigen Geschichte nichts Handfestes zustande gebracht. Die globalen CO2-Emissionen sind – außer am Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise 2008 – immer weiter und sogar noch schneller angestiegen. Auch vom Anfang Dezember stattfindenden
Pariser Klimagipfel sind keine wesentlichen Ergebnisse zu erwarten. Solange die Regierungen der Welt auf fortwährende Wirtschaftsexpansion („Wachstum“) auf einem begrenzten Planeten setzen, sind sie Teil des Problems und werden keine wirklichen Lösungen präsentieren. Immer mehr Menschen jedoch wehren sich weltweit, ob auf Demonstrationen, bei Blockaden oder Besetzungen gegen die konkreten Ursachen des Klimawandels.

Fluchtursache fossile Energien
Das kapitalistische “Wachstum”, u.a. die „Auto-Gesellschaft“, ist eng verbunden mit
dem Verbrennen fossiler Energieträger. In zweifacher Hinsicht zählt dies zu den tiefe-
ren Ursachen, warum zur Zeit sehr viele Menschen u.a. auch nach Europa fliehen.
Einerseits ist der unersättliche Durst nach Erdöl das entscheidende geostrategische
Motiv, was eine Koalition von Industrieländern unter Führung der USA veranlasste,
u.a. Krieg in Afghanistan, Irak und Libyen zu führen. Diese Kriege sind Teil der Vorge-
schichte der jetzigen gewaltsamen Konflikte im Nahen Osten, wo sich der Großteil der
planetarischen Ölvorkommen befindet. Andererseits ist das Verbrennen fossiler Ener-
gien bekanntlich die wesentliche Ursache des Klimawandels, dessen Auswirkungen
schon seit geraumer Zeit in gravierender Weise vor allem im globalen Süden die Le-
bensgrundlagen von immer mehr Menschen beeinträchtigen. So ereignete sich z.B. –
um im Nahen Osten zu bleiben – in Syrien von 2007 bis 2010 eine verheerende Dürre
nie gekannten Ausmaßes, was u.a. mit zum Ausbrechen des Bürgerkriegs beitrug.

 


 

Aktionstraining für Ende Gelände

Wann? Dienstag 14.7., 18h -21.30h

Wo? IKM, An der Alter 40 (10 min vom Hbf)

Warum ein Aktionstraining? Ziel des Trainings ist es, dass sich Menschen, die bei Ende Gelände! mit blockieren wollen, optimal darauf vorbereiten können. Es sind selbstverständlich auch die eingeladen, die noch nicht genau wissen, ob eine Blockade das Richtige für sie ist. Die Erfahrung zeigt: je mehr gut vorbereitete Leute teilnehmen, desto entschlossener, ruhiger, und erfolgreicher wird die Aktion. Was passiert im Aktionstraining? Im Training werden wir die Kernelemente einer erfolgreichen Blockade vermitteln und einüben. Das Aktionskonzept von Ende Gelände wird vorgestellt, ebenso die speziellen Gegebenheiten vor Ort. Die Aktion wird so sein, dass sowohl erfahrene als auch unerfahrene Protestierende gut eingebunden sind. Das Konzept sieht vor, dass die Aktion an mehreren Orten stattfinden wird, im Tagebau, in der Nähe der Abbruchkante, bei einer angemeldeten Demonstration. Bei dem Training können die Teilnehmenden für sich oder in ihren Bezugsgruppen klären, welches der geeignete Ort für sie ist. Auch juristische Fragen werden besprochen. Wir freuen uns auf Euch! Bei Rückfragen meldet Euch gern unter

aktionstrainings@ende-gelaende.org


Mobi-Veranstaltung für Ende Gelände im:

Centro Sociale

Sternstraße 2, Hamburg

Dienstag 21.07.2015 um 19 Uhr

Infos zu Ende Gelände und Klima Kamp im Rheinland

Für das Wochenende vom 14. bis 16. August 2015 ruft das Bündnis Ende Gelände! zu einer Massenblockade auf, die den größten CO2-Verursacher Europas – die Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier – lahmlegen soll. Ob an der Abbruchkante oder in der Grube – gemeinsam sollen die Kohlebagger des Energiekonzerns RWE zum Stillstand gebracht werden. Vom 7. bis 17. August wird das Klimakamp im Rheinland stattfinden, eingebettet ist die Degrowth-Sommerschule zum Thema Klimagerechtigkeit.