Aktionen

Kletteraktion bei der 2. Begehung der geplanten Moorburgtrasse 2.0 – (30.06.2018)

Der Hamburger Energietisch hat am 5.5. eine zweite öffentliche Trassenbegehung organisiert. Bei der zweiten Begehung war u.a. ein 50m langes Abbild der Trasse („Trassenmonster“) dabei.

Auch bei der 2. Trassenbegehung waren wir auf der Straße mit einem Redebeitrag zum Thema „Fluchtursachen bekämpfen – Klimawandel stoppen“ und mit zwei Kletter*Innen mit einem Transparent mit der Aufschrift „Kapitalismus überwinden – Klimawandel stoppen“ dabei.

Unseren Redebeitrag findet ihr: hier

 

 

Harbour Games Hamburg 2018 – (23.06.2018)

(c) Pay Numerich

In Hamburg protestieren am 23. Juni gut 200 Aktivist_innen mit einer Aktionsrallye im Rahmen der Harbour Games an verschiedenen Orten, wo Konzerne auf unterschiedlicher Weise von der Ausbeutung von Mensch, Tiere und Natur verdienen. Organisiert wurden die Aktionstage von Gruppen aus der Klimagerechtigkeits-, Antiatom- und Tierbefreiungsbewegung, aber auch antimiliaristische und antirassistische Initiativen beteiligten sich an den Protesten.

An verschiedenen Orten u.a. dem Kohlehafen, dem Kraftwerk Moorburg oder dem Rüstungskonzern Blohm&Voss fanden Aktionen des Zivilen Ungehorsams statt. An verschiedenen Orten wurden zudem Redebeiträge zu unterschiedlichen Themen bspw. dem Import von Steinkohle verlesen.

Unseren Redebeitrag findet ihr: hier

Berichte zu den Harbour Games findet ihr hier:

Harbour Games | Tatort Kurdistan | Video von Graswurzel.tv

 

Kletteraktion bei der Begehung der geplanten Moorburgtrasse 2.0 – (05.05 2018)

Vattenfall plant derzeit die Durchsetzung einer mdnegiiokbwischiccdlewischibFernwärmetrasse des Kohlekraftwerk Moorburgs und hat nun mit dem Antrag auf Einspeisung von klimaschädlicher Kohlewärme aus dem Kraftwerk Moorburg deutlich gemacht, dass sie sich über den rechtsgültigen Volksentscheid von 2011 und damit auch über den Protest der Bevölkerung der letzten Jahre hinwegsetzen wollen. Bereits 2009/2010 ist Vattenfall mit dem geplanten Bau einer Fernwärmetrasse am breiten Protest der Bevölkerung gescheitert. Es ist kein Geheimnis, dass Vattenfall mit dem erneuten Versuch des Baus der Fernwärmetrasse zusätzlichen Profit generieren möchte.

Der Hamburger Energietisch hat am 5.5. eine erste öffentliche Trassenbegehung organisiert. Die Begehung startete am S-Bahnhof Othmarschen und endete im Schröders Park. Zwei Kletter*Innen von Gegenstrom Hamburg besetzten symbolisch die Bäume im Schröders Park und spannten ein Transparent mit der Aufschrift „Fossile Energien sind voll 20. Jahrhundert“. Mit der Aktion zeigen wir Vattenfall, worauf sie sich gefasst machen können wenn sie weiter am geplanten Bau festhalten.

Wenn Vattenfall weiter am Bau der Fernwärmetrasse festhält, werden wir uns ihnen in den Weg stellen und alles daran setzen dieses Vorhaben zu verhindern!

Unseren Redebeitrag findet ihr: hier

 

Streckenaktionstag gegen Atomtransporte – (24.02.18)

IMAG1514Während des Streckenaktionstages im Februar haben wir am Bahnhof in Wilhelmsburg Passant*Innen durch gelbes Pulver auf die Atomtransporte, die regelmäßig durch den Hamburger Hafen fahren aufmerksam gemacht.

Trotz angekündigtem Ausstieg aus der Atomenergie 2022 ist ein Ausstieg aus Atomtransporten nicht in Sicht. Denn täglich fahren die gefährlichen Transporte um die Welt um die Atomanlage mit nötigen Brennstoff zu versorgen. Der Hamburger Hafen gilt hierbei als internationale Drehscheibe der Atomtransporte.

Dabei kommt es nicht selten zu Unfällen wie 2013 als im Hamburger Hafen stundenlang ein mit Uran und Munition geladenes Schiff in unmittelbarer Nähe zu einer Massenveranstaltung gebrannt hat.

Weitere Infos hier: https://urantransport.de/aktionstage/streckenaktionstag-2018/

 

 

Soliaktion auf der Mönckebergstraße für #Hambi9 und #UnitedWeStand – (31.01.18)

_MG_4149Im Winter waren wir in den Bäumen und auf der Mönckebergstraße aktiv um uns mit den in U-Haft sitzenden #hambi9* der Hambacher Forst Besetzung und den Menschen, die seit dem G20-Gipfel in U-Haft in Hamburg sitzen zu solidarisieren und Passant*Innen über die völlig unverhältnismäßigen Repressionen zu informieren.

In beiden Fällen versucht Polizei und Justiz aus Aktivist*Innen ein Bild der gefährlichen Gewalttäter*innen zu zeichnen um das brutale Polizeivorgehen bei den Rodungsarbeiten im Hambacher Forst als auch rund um den G20 Gipfel zu rechtfertigen und runterzuspielen. Gleichzeitig werden drakonische Strafen verhängt, die als Abschreckungsmaßnahme dienen sollen.

Die Aktion war eingebettet in die „Feuer und Flammen der Repression“ Aktionstage der #UnitedWeStand Soli-Kampagne und den Soliaktionstag für die #hambi9* am kommenden Samstag.

*seit Montag, dem 22.01.2018, sitzen neun Aktivisti* aus dem Hambacher Forst auf unbegrenzte Zeit in Untersuchungshaft. Sie hatten sich an diesem Tag im Wald der Räumung von Barrikaden in den Weg gestellt und diese damit erfolgreich verhindert.

Mehr Infos:
https://unitedwestand.blackblogs.org/
https://hambacherforst.org/

 

Klima schützen – Hamburg raus aus der Kohle – (10.11.2017)

DORXjseX4AIOqY4.jpg_largeZahlreiche Klima-, Energie- und Umweltgruppen sowie bürgerliche Akteur*Innen aus Hamburg zogen am Freitag den 10.11.2017 auf den Rathausmarkt die Rote Linie um die fehlenden Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung und des Hamburger Senats anzuprangern und um aufzuzeigen dass ein sofortiger Kohleausstieg notwendig ist. Klimaschutz wird nicht bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn durchgesetzt, sondern dort wo wir aktiv werden.

Unseren Redebeitrag findet ihr: hier

 

Hambi-Soli Fotos und Schnupperklettern auf dem Schanzenfest – (23.09.2017)

hambibleibtAls Reaktion auf die Barrikadenräumung im Hambacher Forst am 19.September gab es auf dem Schanzenfest einen Infotisch zur Besetzung im Hambacher Forst mit aktuellen Informationen zu kommenden Veranstaltungen im Hambi und einem Baumschnupperklettern für alle Interessierten. Die Solidaritätsgrüße vieler Hamburger*Innen haben gezeigt, dass der Hambacher Forst über die Landesgrenzen hinaus auch in Hamburg bekannt ist und sich viele unterschiedliche Menschen mit den Kämpfen der Besetzer*Innen solidarisieren.

 

Unplug Coal – Kletteraktion Kattwykbrücke – (09.06.2017)

Am 9.Juni blockierte die IMG_3939Gruppe Gegenstrom Hamburg die Kattwykbrücke und verhinderte dadurch, dass mit Kohle geladene Massengutfrachter an diesem Tag das Kohlekraftwerk Moorburg anfahren und versorgen konnten. Bei der Aktion blockierten Aktivist*Innen oberhalb der Brücke, während zwei Aktivist*innen sich von der Brücke seilten.

Mit der Aktion fordern die Klimaaktivist*innen das Ende der Zerstörung von Lebensgrundlagen und der Forcierung des Klimawandels zur Gewinnmaximierung und Generierung von Wirtschaftswachstum. durch einen sofortigen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger und einen Wechsel hin zu einer dezentralen Energie-Produktion in Menschenhand in Hamburg und überall.
Mehr Infos im Aktionsbericht

 

Mit Vattenfall spielt man nicht – Hamburg Towers Aktion – (19.11.2016)

Am 19. November nutzten 10 Aktivist*innen von Klimakiller kündigen!Gegenstrom Hamburg die erste Viertelpause des Heimspiels der Hamburger Basketballmannschaft Hamburg Towers gegen die Niners Chemnitz und stürmten vor rund 2500 Zuschauern am 11. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga das Feld der Inselparkhalle in Hamburg Wilhelmsburg. Sie fordern den Ausstieg der HHTowers aus dem Sponsoringvertrag mit dem klimaschädlichen Energiekonzern Vattenfall, da diesem so eine Plattform zur Imagepflege geboten wird.

 

Ballonblockade auf der Kohlebahn – (25.08.2016)

29409781432_b96ff54c49_oAuf dem Klimacamp im Rheinland hat sich Gegenstrom Hamburg mit einer „Ballonblockade“ am Aktionslabor beteiligt. Durch die Befestigung einer großen Ballontraube konnte somit auf kreativem Wege die Kohlebahn und damit die Kohlezufuhr der Kraftwerke Frimmersdorf und Neurath aus dem Tagebau Garzweiler zeitweise gestört werden. Die Botschaft „RWE’s Klimaziele – nichts als heiße Luft“ unterstreicht das jegliches Reden über Klimaschutz großer Kohlekonzerne nichts als Heuchelei ist. Wer weiterhin Geschäfte mit der Verbrennung von Kohle macht und damit das Klima bedeutend anheizt darf von Klimaschutz erst gar nicht reden. Die Verursacher des fortschreitenden Klimawandels müssen deutlich benannt werden.

 

Fahrraddemo gegen Moorburg – (5.12.2015)

Am Wochenende 4.-6. Dezember waren _DSC0016Antikohle-AktivistInenn an verschiedenen Standorten der CO2-Produktion unterwegs. Hier in HH haben wir eine Fahrraddemo zum Kohlekraftwerk in Moorburg organisiert. Rund 60 FahrradfahrerInnen haben zum Ausdruck gebracht, dass das Kraftwerk in Moorburg, angesichts der Klimakatastrophe abgeschaltet gehört.

 

 

Symbolische Elbblockade vor Kohlekraftwerk Moorburg – (11.07.2015)

Zu Wasser und zu Lande demonstrierten am 11.07.15 bei strahlendem Sonnenschein AktivistInnen von Gegenstrom und ROBIN WOOD gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in Hamburg-Moorburg.

Unterstützung auf der KattwykbrückeRund 20 Kanadier, Kajaks und ein ROBIN WOOD-Schlauchboot blockierten symbolisch den Anleger, über den das Kraftwerk mit Kohle versorgt wird. An die Spundwand brachten die AktivistInnen mit Magneten zwei Banner an. Von Land her wurden sie dabei lautstark von etwa 50 Leuten unterstützt. Sie hatten quer über die Kattwykbrücke in Sichtweite des Kraftwerks ein Transparent gespannt mit der Aufschrift: „Coal kills — Reclaim Power!“ Mit der Kundgebung machen die Klimaschutz-AktivistInnen Druck für einen Kohleausstieg und den Stopp des Steinkohlekraftwerks Moorburg. (Robin Wood)

 

Symbolische Hafenblockade (2013)

Am 10.5.2013 blockierten wir während einem der bestbesuchtesten Hamburger Jahresevents dem sogenannten Hafengeburtstag mit über 20 Schiffen erfolgreich die Elbe für 1 Stunde.

An Land fand gleichzeitig auf der a (3)nahegelegenen Jolly Roger Bühne ein buntes Kulturprogramm mit verschiedenen Redebeiträgen statt.

In Bogotá / Kolumbien fand am gleichen Tag – eine Kundgebung vor dem Umweltministerium und ein Protestkonzert statt.

Mehr Infos: http://www.gegenstrom13.de/
Bericht aus Bogotá (deutsch):  hier
Aufruf: http://www.gegenstrom13.de/wp-content/uploads/2013/03/Aufruf-gegenstrom_4Spdf.pdf
Presse: http://www.abendblatt.de/hamburg/article116053717/Hafengeburtstag-Umweltschuetzer-blockieren-die-Elbe.html

 

Moorburgtrasse stoppen (2009/2010)

Im Winter 2009/2010 besetzten AktivistInnen von Robin Wood und Gegenstrom Hamburg gemeinsam mit dem Bündnis „Mooburgtrasse Stoppen“ und AnwohnerInnen mehrere Monate den Gählerpark in Hamburg Altona. Die Bewegung wollte damit Pläne des Energiekonzerns Vattenfalls, die den Bau einer Fernwärmetrasse vom neuen Kohlekraftwerk Moorburg vorsahen, zunichte machen. Die neue Fernwärmetrasse hätte für das Viertel die Abholzung zahlreicher Bäume und Grünflächen als auch die Belastung des Klimas aufgrund des extrem klimaschädlichen neuen Kohlekraftwerks bedeutet.

Trotz eisiger Temperaturen und teils heftigem Schneefall harrten einige der AktivistInnen monatelang auf den Bäumen aus und verliehen gemeinsam mit AnwohnerInnen mit zahlreichen Demonstrationen und Parkfesten in Altona und St. Pauli ihrem Widerstand Ausdruck.

Der Protest vor Ort und eine Klage des BUND vor dem Hamburger Oberverwaltungsgericht  waren erfolgreich und zwangen Vattenfall im Frühling schlussendlich dazu, die Pläne zu stoppen: Vattenfall und Senat gab das Projekt der Fernwärmetrasse auf!

Mehr Infos: http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2014/12/fuenf-jahre-baumbesetzung-gegen-die-moorburgtrasse-von-vattenfall-in-hamburg/

 

Antira- und Klimacamp – Bauplatzbesetzung (2008)

Im Rahmen des gemeinsamen Antira- und Klimacamps 2008 in Hamburg wurde die Kampagne Gegenstrom08 konzipiert. Eine Initiative, die sich für eine entschädigungslose Enteignung der Energiekonzerne und den Einstieg in eine demokratisch kontrollierte ökologische und soziale  Energieversorgung einsetzt.

Zur Unterstützung dieser Forderung setzte Gegenstrom08 auf symbolische, aber real wirksame direkte Aktionen des zivilen Ungehorsams. So ist es 40 AktivistInnen gelungen den Bauplatz und einen Kran auf der Vattenfall-Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg kurzzeitig zu besetzen.

Der Versuch einer angekündigten und offen mobilisierten Bauplatzbesetzung des Kohlekraftwerks in Moorburg mit mehreren hundert entschlossenen Aktivisten scheiterte allerdings an der völlig überzogenen und brutalen Polizeigewalt.

Mehr Infos:
http://www.gegenstrom08.net
Video: https://www.youtube.com/watch?v=9sjNyXQ5yW0